SalzburgMilch: Meggle steigt aus
 
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Meggle steigt aus

wildbild/SalzburgMilch
Matthias Oettel, Vorstand Consumer Products bei Meggle (l.) und Robert Leitner, Aufsichtsratsvorsitzender der SalzburgMilch
Matthias Oettel, Vorstand Consumer Products bei Meggle (l.) und Robert Leitner, Aufsichtsratsvorsitzender der SalzburgMilch

Österreichs drittgrößte Molkerei befindet sich damit zukünftig wieder zu 100 Prozent im Besitz ihrer 2.600 Milchlieferanten.

Im Jahr 1999 beteiligte sich die Molkerei Meggle mit 26 Prozent an der damaligen Alpenmilch Salzburg. Es war dies die erste Auslandsbeteiligung des bayrischen Milchverarbeiters aus Wasserburg am Inn. Im Jahr 2002 stockte Meggle die Beteiligung auf 33 Prozent auf und im Jahr 2008 ein weiteres Mal auf 49 Prozent. Durch die Fusion mit dem Flachgauer Käsehof reduzierte sich Meggles Beteiligung an dem im Jahr 2013 zu SalzburgMilch umfirmierten Unternehmen schließlich auf 41,65 Prozent.

"Aufgrund der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens und der Konzentration auf unsere Kernkompetenzen und Kernmärkte haben wir uns nun entschlossen, unsere Anteile vertragskonform an unsere langjährigen Partner abzutreten", begründet Matthias Oettel, Vorstand Consumer Products der Meggle AG, den Ausstieg bei SalzburgMilch. Die finale Umsetzung dieses Schritts erfolgt im Laufe des ersten Halbjahrs 2020. Die operative Zusammenarbeit der beiden Unternehmen - etwa im Einkauf, in der Butterproduktion oder in der Molkeverwertung - wird unverändert weiterlaufen. Über den Verkaufspreis der Unternehmensbeteiligung wurde Stillschweigen vereinbart.

Die SalzburgMilch befindet sich somit zukünftig wieder zu 100 Prozent im Besitz ihrer 2.600 Milchbauern. Konkret sind dies die Genossenschaften Milchhof Salzburg, Tauernmilch und Käsehof.
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