Schlumberger: Sekt mehr im Alltag angekommen
 
Schlumberger

Sekt mehr im Alltag angekommen

Philipp Lipiarski

Schlumberger fasst in seinem Sektreport 2021 wieder die aktuellen Trink- und Konsumgewohnheiten der Österreicher zusammen. Das Fazit: Sekt verlagerte sich aufgrund der fehlenden Feiern mehr in den Alltag.

Unsicherheiten und Einschränkungen waren die Schlagworte für 2021. Geschlossene Gastronomiebetriebe und Kultureinrichtungen haben den Sektmarkt stark getroffen, auf den prickelnden Genuss wollten die Konsumenten aber dennoch nicht verzichten, wie die Ergebnisse des Sektreports zeigen. In der Befragung, die von Ende Oktober bis Mitte November durchgeführt wurde, gab jeder Dritte an, abseits von Anlässen zu einem Glas Sekt zu greifen, im Jahr zuvor war es zum Vergleich nur jeder Vierte. Dennoch ist in allen Altersgruppen ein leichter Rückgang im Sektkonsum zu beobachten, was auch damit zusammenhängt, dass 64 Prozent der Befragten grundsätzlich weniger oft in ein Lokal gehen als vor der Pandemie. 57 Prozent gaben als Grund an, sich an das Daheimsein gewöhnt zu haben.

Bewusster Einkaufen?

In der Pandemie hat sich ein starker genereller Trend hin zu einem bewussteren Einkaufen gezeigt. Bei Sekt und Alkohol hat sich das Einkaufsverhalten aber bei einem überwiegenden Teil der Befragten (78 %) nicht verändert. 11 Prozent shoppen weniger oft Alkohol, acht Prozent dafür mehr. Generell wird etwa ein bis zweimal im Jahr Sekt gekauft, 10 Prozent greifen einmal pro Monat ins Sektregal. Dabei fällt auf, dass gerade bei Jüngeren ein Anstieg zu bemerken ist, hier ist es jeder Vierte der 18-29-Jährigen, der einmal im Monat Sekt kauft. Schlumberger sieht hier eine Bestätigung für das eigene Bemühen in Sachen Bewusstseinsbildung.

Interessant ist auch, dass sich Sektkäufer gerade im Onlinehandel noch zurückhaltend zeigen. Nur 26 Prozent kaufen zumindest "gelegentlich oder "selten" Wein und Schaumwein im digitalen Onlineshop. Unveränderte Nummer 1 für österreichische Sektkäufern (78 %) bleibt der Supermarkt, gefolgt von der Weinhandlung (15 %) und dem Spezialitätengeschäft (12 %). Dabei spielt vor allem die Bekömmlichkeit des Sektes eine wichtige Rolle, Preis und Herkunft sind mit jeweils etwas über 20 Prozent eher sekundär. Wobei, wenn auf die Herkunft geschaut wird, gaben 77 Prozent an, auf österreichische Qualität zu setzen und heimische Schaumweine zu bevorzugen - auch wenn 70 Prozent der Befragten den Unterschied zwischen Sekt, Prosecco und Champagner nicht nennen konnten.

Österreicher integrieren Sekt mehr in den Alltag.
Melina Kutelas
Österreicher integrieren Sekt mehr in den Alltag.

Ausblick auf die Feiertage

Das Weihnachts- und Silvestergeschäft ist für die Sektbranche eines der stärksten im ganzen Jahr. Aber auch hier hat die Pandemie Veränderungen bewirkt. Ein Drittel der Befragten gibt an, Weihnachten heuer im kleineren Rahmen feiern zu wollen. Mehr als die Hälfte feiert wie vor der Pandemie, jeder Zehnte hingegen gar nicht. Für diejenigen, die feiern, ist Sekt ein fester Bestandteil des Festes. Für die Hälfte der befragten Österreicher gehört Sekt einfach zum Weihnachtsfest – zum Anstoßen (32 %), als prickelnde Begleitung durch den Abend (21 %) oder auch als Geschenk (9 %). Zu Silvester sind es noch mehr. Glücksbringer und Sekt sind weiterhin die beliebtesten Mitbringsel für Silvesterfeiern. Beim Öffnen der Sektflasche zu Silvester scheiden sich allerdings die Geister: Ein Drittel der Österreicher öffnet den Sekt um Punkt Mitternacht, ein weiteres Drittel jedoch deutlich davor, um sofort anstoßen zu können. Und während 40 Prozent darauf achten, dass der Sekt nicht ausfährt, starten immerhin 28 Prozent der Menschen hierzulande mit knallenden Korken ins neue Jahr.

Und weil Silvester auch immer einen Neustart bedeutet und die beliebteste Zeit ist, um gute Vorsätze zu machen, fragte Schlumberger auch gleich, wie optimistisch man ins Jahr 2022 blickt. Das sind immerhin 41 Prozent, während ein Drittel skeptisch ist. Man wird es sehen ...
Weihnachtsgrüße ins Homeoffice
Wie schon zu Ostern und Muttertag schickt Schlumberger auch zu Weihnachten prickelnde Weihnachtsgrüße ins Homeoffice, damit Unternehmen der eigenen Belegschaft trotz aller Widrigkeiten und ausfallenden Weihnachtsfeiern ein vorweihnachtliches Lächeln ins Gesicht zaubern können. Die Pakete können mit persönlichen Weihnachtsbriefen versehen werden. Eine Geste, die auch für Kunden und Geschäftspartner adaptiert werden kann.

Mehr Informationen zur Geschenke-Aktion unter www.schlumberger.at/weihnachtsgruesse oder via E-Mail: danke@schlumberger.at
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