Alpenrind GmbH: Spannender Round Table von Al...
 
Alpenrind GmbH

Spannender Round Table von Alpenrind und OSI

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Hochkarätig besetzte Diskussionsrunde beim Round Table von Alpenrind und OSI (Foto: Alpenrind GmbH)
Hochkarätig besetzte Diskussionsrunde beim Round Table von Alpenrind und OSI (Foto: Alpenrind GmbH)

Zum Gedankenaustausch im Rahmen eines Round Tables mit dem Top-Management des weltweit erfolgreichen Nahrungsmittelkonzerns OSI Group, hatte die Alpenrind GmbH Vertreter des Handels, der Erzeugergemeinschaften und der Landwirtschaft eingeladen.

Versorgungssicherheit, hohe Qualität der Ware, eine gelebte Partnerschaft auf Augenhöhe vom Landwirt bis zum Retailer und zukunftsträchtige Konzepte, wie etwa der Ansatz einer Vertragslandwirtschaft mit gesicherten Preisen und transparenter Preisgestaltung – das waren die zentralen Antworten auf die Frage nach der Zukunft regionaler Lebensmittel auf globalisierten Märkten. Das Thema „Rohstoffsicherung und Nachhaltigkeit – Regionale Lebensmittel auf globalen Märkten“ lockte zahlreiche Vertreter aus Handel und Industrie Ende Oktober nach Elixhausen.

Sowohl die Vertreter des Handels als auch die der Landwirtschaft zeigten sich einig: Regionalität muss forciert werden, vor allem da heute die heimische Fleischproduktion tendenziell rückläufig ist. Von zentraler Bedeutung ist dabei eine gelebte Partnerschaft auf Augenhöhe vom Landwirt bis zum Retailer und die Entwicklung zukunftsträchtiger Konzepte und Partnerschaftsprogramme. „Wir dürfen nicht nur an das Fleisch denken, sondern auch an die Verwertung der Nebenprodukte, und vor allem auch an die Landwirte“, betonte Jürgen Absmeier, Geschäftsführer der Südbayerischen Fleischwaren GmbH (EDEKA). Gerald Hellweger, Commercial Director von OSI Europe, sieht im Modell „Vertragslandwirtschaft“ einen zukunftsträchtigen Ansatz: „Es geht darum, dass wir Preistransparenz schaffen und Preisgarantien geben, damit die Landwirtschaft auch nachhaltig produzieren kann. Unsere Aufgabe ist es dann, das Produkt des Landwirts bestmöglich auf den nationalen und internationalen Märkten zu vermarkten. Internationalität schließt Regionalität nicht aus. Ganz im Gegenteil.“ Von solchen Modellen würde auch der Handel profitieren, für den das Thema Versorgungssicherheit eine immer wichtigere Rolle spielt, wie Mag. Georg Pfeiffer, Aufsichtsratsvorsitzender der Pfeiffer Handels GmbH bestätigte. Ing. Rudolf Rogl, Geschäftsführer der Österreichischen Rinderbörse betonte: „Regionalität alleine ist zu wenig. Es kommt auch auf die Qualität der Ware an. Die Landwirte dürfen nicht am Markt vorbeiproduzieren.“ Dass heimische Qualität Zukunft hat, bestätigt Roland Neumüller, Bereichsleiter Fleischeinkauf der zur Pfeiffer-Gruppe gehörenden Top-Team Zentraleinkauf GmbH: „Vor allem im Bereich des Endkonsumenten steigt die Zahl derer, die bereit sind für bessere Qualität auch mehr zu bezahlen.

Die Alpenrind GmbH ist eine 100%-ige Tocher der US-amerikanischen OSI-Gruppe, einem weltweit erfolgreichen Nahrungsmittelkonzern mit 50 Betrieben in 17 Ländern und rund 12.000 Mitarbeitern. Mit einem jährlichen Umsatz von 5 Mrd. € (2010) zählt OSI zu den größten privaten Lebensmittelproduzenten der Welt. Gegründet wurde OSI 1909 als Familienbetrieb. Heute produziert OSI qualitativ hochwertige Produkte aus Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch und zählt namhafte Unternehmen der Lebensmittelindustrie, Großgastronomie und des Handels zu ihrem Kundenkreis. OSI ist einer der größten Lieferanten für McDonald’s – 1955 lieferte OSI Rindfleisch an das erste McDonald’s Restaurant. In Österreich ist die OSI-Gruppe neben Alpenrind seit über 20 Jahren erfolgreich und nachhaltig mit einem Produktionsbetrieb in Enns tätig.

„Die Alpenrind GmbH ist ein Vorzeigebeispiel für die erfolgreiche Umsetzung unserer Philosophie ‚Think global, act local’“, sagte Sheldon Lavin, Chairman, Präsident und CEO der OSI Gruppe bei seinem Besuch bei Alpenrind in Salzburg. „Wie am Beispiel von Alpenrind zu sehen ist, fördern und verbinden wir die Qualität und Stärken lokaler Betriebe mit den Stärken eines internationalen Konzerns. Unsere weltweiten Partner sind verwurzelt in der Gegend, in der sie tätig sind. Sie kennen die lokalen Märkte, sowohl auf Seiten der heimischen Landwirtschaft, des Handels als auch auf der des Konsumenten. Für die Landwirte und Erzeugergemeinschaften aus den Regionen bedeutet die Zusammenarbeit mit OSI Zugang zu internationalen Märkten und sicheren Absatz. Der Handel profitiert von zuverlässigen Liefermengen zu marktgerechten Preisen, und der Konsument kann sich darauf verlassen, Ware höchster Qualität zu kaufen.“
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