Spitz: Recycling-PET statt Plastik
 
Spitz

Recycling-PET statt Plastik

Robert Maybach

Bis April 2021 wird das gesamte PET-Getränke-Sortiment von Spitz auf 100 Prozent Recycling-PET umgestellt.

Nachhaltige Entwicklung zählt bei Spitz ebenso zu den festgelegten Eckpfeilern wie die Kundenorientierung, der Technologiefokus und die Wertschätzung der Mitarbeiter. Dazu erklärt Geschäftsführer Walter Scherb: "Die derzeitige Diskussion rund um Einweg- und Mehrwegpfand greift aus unserer Sicht zu kurz. Viel wichtiger wäre eine ganzheitliche, ökologisch sinnvolle Lösung, die einen messbaren Impact auf die CO2-Bilanz hat."

Und so hat Spitz entschieden, bis April 2021 das gesamte PET-Getränke-Sortiment auf 100 Prozent Recycling-PET umzusatteln. Das schafft eine Einsparung von neuem PET im Volumen von 3400 Tonnen pro Jahr. "Unser Sortiment umfasst das gesamte Spektrum an Getränke-Verpackungen – dementsprechend können wir bei Spitz auf jahrzehntelange Erfahrung und Know-how in diesem Bereich zurückgreifen."

Littering: PET ist nicht das Hauptproblem

Dabei hebt Scherb hervor, dass das Hauptproblem in punkto Littering, zu Deutsch Vermüllung, nicht alleine bei den PET-Flaschen liegt. Alle Getränke-Verpackungen machen etwa 19 Prozent der Gesamt-Littering-Menge aus, die verbleibenden 81 Prozent entfallen auf anderen Abfall. "Das Nachhaltigkeitsprogramm von Spitz besteht nicht nur aus Einzelprojekten, sondern zielt gesamtheitlich darauf ab, die Kunststoff-Kreislaufwirtschaft zu fördern", betont der Geschäftsführer. Weiters setzt der Lebensmittelproduzent darauf, sukzes­sive ausschließlich recyclingfä­hige Verpackungen einzusetzen. "Das Hauptziel ist es, Klimaneutralität zu erzielen", so Scherb abschließend.

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