Weleda: Stabile Performance
 
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Weleda, der globale Marktführer für zertifizierte Naturkosmetik und Anthroposophische Arzneimittel, konnte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2016 um 0,1 Prozent (wechselkursbereinigt +1 %) auf 389,8 Millionen Euro steigern.

Das Betriebsergebnis lag aufgrund von steigenden Rohstoffpreisen, Marktinvestitionen für die Internationalisierung und Kosten für die Intensivierung von Forschung und Entwicklung mit 23,9 Millionen Euro (6,1 % vom Umsatz) unter dem Vorjahr (32,9 Mio. Euro). Gleichzeitig wurde allerdings die Nettofinanzposition von 14 Millionen Euro auf 22,4 Millionen Euro erhöht. Das konsolidierte Jahresergebnis belief sich auf 11,5 Millionen Euro (+ 7,6 %), die Eigenkapitalquote erreichte 43,8 Prozent (Vgl. 2015: 38 %).

Naturkosmetik im Plus, Arzneimittel im Minus
Im Geschäftsbereich Naturkosmetik konnte Weleda seinen weltweiten Umsatz ohne wesentliche Neueinführungen auf 280,8 Millionen Euro (+2,1 %) steigern. In der DACH-Region verzeichnete das Unternehmen ein Minus von 0,8 Prozent. Etwas weniger erfreulich zeigt sich das Bild im Geschäftsfeld Arzneimittel mit einem Rückgang von 4,7 Prozent auf 109 Millionen Euro. In der DACH-Region wird knapp die Hälfte des Umsatzes erwirtschaftet - hier ging der Umsatz um 11,5 Prozent zurück. Hauptausschlaggebend für diese Entwicklung ist der Wegfall des Arzneimittels Iscador in Deutschland.

Wachstum für 2017 geplant
Für 2017 peilt Weleda weiteres Wachstum in beiden Geschäftszweigen an und will die Märkte außerhalb Europas ausbauen, um Potenziale in weniger gesättigten Märkten zu nutzen. Die damit verbundenen Investitionen werden sich zukünftig allerdings auf das Betriebsergebnis auswirken.
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