Storck: Stark, stärker, Storck
 
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® Storck
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Mit starken Marken, hohen Qualitätsansprüchen und innovativen Produkten positioniert sich Storck seit über 100 Jahren bestens in der Süßwarenlandschaft. Vor der Krise fürchtet sich der vielseitige Markenartikler nicht.

Dass dazu auch kein Grund besteht, zeigt Marketingleiterin Sigrid Altmanninger anhand der aktuellen Zahlen der Marktentwicklung: „Im Pralinenmarkt gewinnt ‚merci Finest Selection‘ im Marktanteil. Hier ist eine Steigerung von 12,1 auf 13 Prozent zu verzeichnen. Bei ‚merci Petits‘ wirken sich sukzessive die Neulistungen der ‚merci Petits Collection‘ ab April 2009 positiv aus. Storck ist weiterhin die Nummer 1 bei den Pralinen in der Menge. In der letzten Periode KW 14–17 steigerten wir unseren Marktanteil in diesem Segment um 2,5 Punkte und liegen auf einem All-Time-High von 27 Prozent Marktanteil Menge.“ Ebenfalls erfreulich ist laut Altmanninger der Geschäftsverlauf im Bonbonmarkt: „Storck ist bei den Bonbons weiterhin die unangefochtene Nr. 1 im Wert mit 20,2 Prozent und in der Menge mit 30,9 Prozent. Die Nr. 1 und 2 der Bonbonhitliste sind nimm2 Bonbons und nimm2 soft Kaubonbons (Nielsen Menge). In der letzten Periode KW 14–17 katapultiert sich nimm2 soft durch die Einführung von nimm2 soft sauer im März 2009 mit 1,4 Marktanteilspunkten nach vorne!“
Besonders großes Potenzial sieht Altmanninger außerdem im Fruchtgummimarkt, der mengenmäßig um 4,1 Prozent und wertmäßig um 4,7 Prozent zulegen konnte: „Hier hat die Einführung von nimm2 Lachgummi Joghurt im letzten Jahr eine gewaltige Entwicklung gebracht“, freut sich die Marketingleiterin.
Trotz der positiven Tendenz gibt Altmanninger bezüglich der allgemeinen Marktentwicklung zu bedenken, dass sich Preissteigerungen, die zeitliche Verschiebung von Ostern und die warmen Temperaturen im April negativ auf das Ostergeschäft auswirkten und damit auch das mengenmäßige Minus am Süßwarenmarkt von 3,2 Prozent mitverursachten.
Dass Preissteigerungen das umsatzmäßige Marktwachstum im letzten Jahr also durchaus mitgetragen haben, ist hinlänglich bekannt. Wie sich die Situation 2009/2010 darstellen wird, ist derzeit noch fraglich. Altmanninger: „Die Situation an den Beschaffungsmärkten ist weiterhin angespannt und schwer zu prognostizieren. Weitere Preisanpassungen sind daher nicht auszuschließen.“

Glücksmomente schenken



Nichtsdestotrotz will Storck auch 2009 mit starken Marken für eine Marktbelebung sorgen und weiter wachsen. Altmanninger weiß genau, wie wichtig die optimale Positionierung der eigenen Produkte ist: „Unser USP gegenüber dem Mitbewerb ist die Stärke unserer Marken, wie merci, Toffifee, nimm2, Werther’s etc., in die wir kontinuierlich investieren. Durch konsequente Markenpflege und hohe Qualitätsstandards sind unsere Markenwelten tief in den Köpfen der Konsumenten verankert und somit eine unverzichtbare Säule im Süßwarenbereich geworden.“ Hier hilft Storck auch medial nach und fährt die Werbeausgaben nicht zurück. Ganz im Gegenteil: TV-Werbung agiert weiterhin als Trägermedium für die Markenwelten und das Budget für die beworbenen Marken wurde sogar noch erhöht, um die Verbindung von Genuss und Lebensfreude optimal zu veranschaulichen.

Immer etwas Neues



Zusätzlich zu den gesetzten Werbemaßnahmen sind natürlich auch Neuprodukte ein großes Thema. Altmanninger betont: „Storck investiert stark in Innovationen und hat im März unter nimm2soft Kaubonbon eine ‚saure‘ Variante gelauncht. Im Juni kommt bei nimm2 Lachgummi die Variante ‚Frucht & Joghurt‘ dazu. Außerdem bauen wir unsere bereits im Jahr 2008 gelaunchten Produkte nimm2 Lachgummi Joghurt und nimm2 Campino- und Schleckies-Lollies mit TV-Unterstützung weiter auf.“ Im Herbst dürfen sich die Konsumenten auf neue Werthers Original Schokoladespezialitäten freuen – wie genau diese aussehen werden und was sich dahinter verbirgt, möchte das Unternehmen allerdings noch nicht verraten.

Kaufzurückhaltung und Eigenmarken



An der Innovationsfreude und an der Präsenz starker Marken wird sich also selbst in Krisenzeiten nichts ändern. Und auch die Verbraucher greifen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu süßen Belohnungen, zeigt sich Altmanninger überzeugt: „Der Konsument wird sich auch in der Krise weiterhin mit ‚Süßwaren‘ verwöhnen, somit ist kein großartiger Einbruch bzw. Kaufzurückhaltung zu erwarten.“ Und weiter führt sie aus: „Überhaupt ist die Krise im LEH im Vergleich zu anderen Branchen weniger stark zu erwarten, da der Konsument eher bei großen Anschaffungen, wie zum Beispiel Reisen, spart und dafür das Leben zu Hause verstärkt genießt.“
Auch dem Trend zu Eigenmarken begegnet man im Unternehmen gelassen. Altmanninger: „Die Eigenmarkenentwicklung bei Bonbons ist in diesem Quartal insgesamt rückläufig, bei Pralinen ist dieses Segment quasi nicht existent. Starken Marken wird der Konsument weiterhin treu bleiben und diese werden ein wichtiger Eckpfeiler des Sortiments im Handel bleiben.“
Verunsicherung aufgrund der Finanzkrise hat im erfolgreichen Unternehmen folglich keinen Platz. Storck wird die seit Jahren eingeschlagene Richtung weiter beibehalten. Altmanninger blickt optimistisch in die Zukunft: „Markenstärkung durch konsequente Bewerbung sowie Markenausbau durch Neuprodukte ist auch das Ziel für 2009 und 2010 und ich wünsche mir, dass diese Neuprodukte für die Konsumenten eine Bereicherung sein werden, verbunden mit viel Genuss und Freude, so wie sie es von Storck gewohnt sind.“

STORCK GES.M.B.H.

Entstehung: 1903 gründet August Storck, genannt Oberwelland, die Werther’sche Zuckerwarenfabrik, seit 1962 gibt es die Storck Ges.mb.H in Salzburg.
Markenportfolio: Werther’s Original, Toffifee, merci, nimm2 und nimm2 Lachgummi, Chocolat Pavot, Campino, Riesen, Knoppers, Super Dickmann’s, Mamba
Erhältlich: in mehr als 90 Ländern
Mitarbeiter: über 4.500 in 47 Nationen, in Österreich 40



Marketingleiterin Sigrid Altmanninger ist mit der Geschäftsentwicklung durchwegs zufrieden. ® Storck
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Marketingleiterin Sigrid Altmanninger ist mit der Geschäftsentwicklung durchwegs zufrieden. ® Storck


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