Kotányi: Starkes Jahr, besonders in Russland
 
Kotányi

Starkes Jahr, besonders in Russland

Kotányi GmbH / Huger
© Kotányi GmbH / Huger
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Gewürze-Riese Kotányi kann seinen Jahresumsatz auf 165 Millionen Euro steigern und Marktführer in Russland werden.

Das Familienunternehmen Kotányi hat ein erfolgreiches Jahr 2018 hinter sich: Mit einem Umsatz-Plus von 5 % konnte dieser auf 165 Millionen Euro erhöht werden. Besonders stark war das Wachstum in Russland, dort wuchs das Geschäft um 15 %, wodurch Kotányi seit Ende des Vorjahres Marktführer bei den Gewürzen ist. Russland ist dabei nur der erste Schritt vom europäischen auf den asiatischen Markt, wie Geschäftsführer Erwin Kotányi erzählt: "Eine positive Entwicklung sehen wir auch in den asiatischen Exportmärkten. Mit unserer Erfolgs-Innovation, der Gewürzmühle, ist uns der Markteintritt in Südkorea gelungen. Aber auch in China rechnen wir dank einer beginnenden Zusammenarbeit mit Alibabas Handelskette Hema mit weiterem Wachstum."

Auch am heimischen Markt hat sich viel getan: Nach der Standorterweiterung 2018 will Kotányi 2019 weitere drei Millionen Euro in die Firmenzentrale im niederösterreichischen Wolkersdorf investieren. Geplant sind unter anderem der Ausbau der Bürofläche sowie die Anschaffung einer weiteren Produktionsanlage. Wie die Österreicher aktuell würzen, weiß Erwin Kotányi genau: "Wir beobachten eine immer stärkere Nachfrage an ‚spicy‘ Gewürzen und Gewürzmischungen. Daher haben wir unser Gewürzmühlen-Sortiment aktuell um vier neue Chili-Sorten in verschiedenen Schärfegraden, von klassisch bis rauchig, erweitert."

Auch 2019 soll das Wachstum weitergehen, es werden 3 % angestrebt. Aktuell beschäftigt das Unternehmen 570 Mitarbeiter, laut eigenen Angaben ist man nicht nur Marktführer in Österreich, sondern rangiert in 20 Ländern Zentral- und Osteuropas unter den Top-Gewürzmarken.
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