Lindt & Sprüngli: Süßwarenhersteller setzt er...
 
Lindt & Sprüngli

Süßwarenhersteller setzt erstmals über 4 Mrd. CHF um

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© Lindt & Sprüngli
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Lindt & Sprüngli konnte seinen Umsatz 2017 erstmals in der fast 175-jährigen Unternehmensgeschichte auf über 4 Milliarden Schweizer Franken steigern.

Konkret erwirtschaftete der Süßwarenhersteller im Vorjahr in CHF ein Plus von 4,8  Prozent auf 4,088 Mrd und konnte neben dem Gewinn wichtiger Marktanteile in fast allen Märkten stärker als der Gesamtschokoladenmarkt zulegen. Das organische Wachstum der Gruppe belief sich auf plus 3,7 Prozent; ohne Russell Stover auf plus 5,9 %. In einer Mitteilung des Unternehmens heißt es: "Dies ist vor dem Hintergrund der herausfordernden Rahmenbedingungen, wie beispielsweise weitgehend gesättigten Schokolademärkten, einer sich verändernden Handelslandschaft und des zunehmenden Preisdrucks, eine gute Leistung. Besonders hervorzuheben sind die Resultate in Europa und dem Segment Rest der Welt, sowie die konstant starke Entwicklung des eigenen Ladennetzes, dessen Umsatz im vergangenen Jahr zum ersten Mal eine halbe Milliarde erreichte. Trotz schwächeren Ergebnissen in den USA ist Lindt & Sprüngli im grössten Schokolademarkt der Welt weiterhin auf Kurs und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die Basis für weiteres profitables Wachstum geschaffen."

In Europa erreichte Lindt & Sprüngli ein organisches Wachstum von 6,2 Prozent und untermauert damit deutlich, dass man auch in gesättigten Märkten in der Lage ist, überdurchschnittlich zu wachsen und Marktanteile zu gewinnen. Besonders positiv war die Performance des Unternehmens in Großbritannien und Deutschland. Aber auch die Schweiz, Frankreich und Italien verzeichneten positive Umsatzentwicklungen. Darüber hinaus konnten fast alle kleineren Tochtergesellschaften zweistellig zulegen.

Das Segment "Rest der Welt" konnte organisch um 12,4 Prozent wachsen. Den lokalen Besonderheiten entsprechend forcierte Lindt & Sprüngli seine Expansion in Japan über die Eröffnung neuer Geschäfte und Cafés, während der Fokus in China auf E-Commerce und dem Ausbau der Distributionsaktivitäten lag. In Brasilien wiederum konzentrierte man sich auf die Zusammenarbeit mit dem Joint Venture Partner im Retail.

Auch in Zukunft hält der Süßwarenhersteller an einem Umsatzwachstum von 6 bis 8 Prozent und einer Verbesserung der operativen Gewinnmarge von 20-40 Basispunkten fest.
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