Thai Union: Thai Union wandelt sich
 
Thai Union

Thai Union wandelt sich

Greenpeace
Walhai als Beifang. © Greenpeace
Walhai als Beifang. © Greenpeace

Der laut eigenen Angaben größte Hersteller von Thunfischdosen unterzeichnete Richtlinien gegen Menschenrechtsverletzungen und nicht nachhaltige Fangmethoden.

Am 11. Juli 2017 verpflichtete sich Thai Union – die mit der Marke "John West" auch auf dem österreichischen Markt vertreten ist – gegen Menschenrechtsverletzungen auf den Fischerei-Flotten vorzugehen und nicht nachhaltige Fischereimethoden zu verringern. So soll entlang der gesamten Lieferkette ein Verhaltenskodex für menschengerechte Arbeitsbedingungen aufgesetzt und dessen Einhaltung durch elektronische Überwachung und unabhängige Prüfer auf den Schiffen garantiert werden.

Bei den nicht nachhaltigen Fischereimethoden soll die Langleinenfischerei reduziert und das Einsetzen von Fischsammlern bis zum Jahr 2020 halbiert werden. Fischsammler sind künstlich schwimmende Plattformen, die von den Fischereiflotten auf der Meeresoberfläche ausgebracht werden und Thunfische instinktiv anziehen. Neben den Thunfischen landen aber auch Schildkröten und Haie im Netz, die als Abfall wieder ins Meer zurückgeworfen werden.

Thiraphong Chansiri, Vorstandsvorsitzende von Thai Union, freut sich darauf "die SeaChange-Nachhaltigkeitsstrategie, die durch die gemeinsame Vereinbarung mit Greenpeace gestärkt und verbessert wurde, weiter umzusetzen". Bereits Ende 2018 soll der Fortschritt von Thai Union durch eine unabhängige Überprüfung kontrolliert und dokumentiert werden.

Im Netz verfangene Schildkröte. © Greenpeace / Alex Hofford
Greenpeace / Alex Hofford
Im Netz verfangene Schildkröte. © Greenpeace / Alex Hofford
stats