SalzburgMilch: Tiergesundheit im Fokus
 
SalzburgMilch

Tiergesundheit im Fokus

SalzburgMilch
V.l.: Robert Leitner (Aufsichtsratsvorsitzender SalzburgMilch), Andreas Gasteiger (GF SalzburgMilch), Thomas Schroffner (Landwirt), Christian Leeb (GF SalzburgMilch) © SalzburgMilch
V.l.: Robert Leitner (Aufsichtsratsvorsitzender SalzburgMilch), Andreas Gasteiger (GF SalzburgMilch), Thomas Schroffner (Landwirt), Christian Leeb (GF SalzburgMilch) © SalzburgMilch

Für SalzburgMilch ist die Tiergesundheit wichtig, und deswegen geht man neue, nachhaltige Wege gemeinsam mit regionalen Bauernfamilien.

Im Handel gibt es inzwischen verschiedenste Produkte, die ein Tierwohllabel tragen. Nicht immer sind die dahinterstehenden Standards klar. Gemeinsam mit Experten hat SalzburgMilch neue Richtlinien erarbeitet, die von allen Milchlieferanten umgesetzt werden und weit über die gesetzlichen Regelungen hinausgehen. Im Sinne einer artgemäßen Haltung werden die Milchkühe der SalzburgMilch-Bauern in Laufställen bzw. in Kombinationshaltung gehalten. Das bedeutet, dass die Kühe an mindestens 120 Tagen im Jahr Auslauf oder Zugang zur Weide haben. Von „Kombinationshaltung“ spricht man, wenn die Rinder im Stall abwechselnd in Anbindehaltung und auf der Weide, einer Alm und/oder im Auslauf gehalten werden. Vor allem kleinere Betriebe in Berggebieten halten ihre Kühe in Kombinationshaltung, denn dort ist oft kein Platz für einen großen Laufstall.

SalzburgMilch ist die nach eigenen Angaben erste Molkerei, die gänzlich auf die ganzjährige Anbindehaltung verzichtet. Damit unterstreicht sie ihre Pionier-Rolle auf dem Gebiet der Tiergesundheit und des Tierwohls. Die Hofberater der SalzburgMilch unterstützten die Bauern bei der Planung nötiger Umbauten. Oftmals reichen bereits kleine Veränderungen, um den Auslauf für die Kühe zu ermöglichen, denn wenn sie sich wohlfühlen, geben sie länger und gleichzeitig auch mehr Milch. Das erhöht auch die Wirtschaftlichkeit für den Landwirt.

Die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) stellte für die Tiergesundheitsinitiative der SalzburgMilch, basierend auf dem WelfareQuality-Programm, ein Protokoll zur Erhebung von Tierwohl und Tiergesundheit zusammen, das auf den rund 2.600 Milchlieferbetrieben der SalzburgMilch angewendet wird. Es berücksichtigt alle Tierwohl-Prinzipien – gute Haltung, gute Fütterung, gute Gesundheit und artgemäßes Verhalten – und lässt somit eine umfassende Beurteilung der Tierwohl-Situation zu. Andreas Gasteiger, Geschäftsführer der SalzburgMilch: „Die SalzburgMilch hat die gesellschaftliche Verantwortung übernommen und neue Maßstäbe im Bereich der Tiergesundheit gesetzt.“

Thomas Schroffner ist Landwirt und Milchlieferant der SalzburgMilch © SalzburgMilch
SalzburgMilch
Thomas Schroffner ist Landwirt und Milchlieferant der SalzburgMilch © SalzburgMilch
stats