Alnatura: Umsatzplus für Alnatura
 
Alnatura

Umsatzplus für Alnatura

Frank Weinert
Alnatura mit einem Umsatzplus von über sechs Prozent und rund 1.400 Produkten © Frank Weinert
Alnatura mit einem Umsatzplus von über sechs Prozent und rund 1.400 Produkten © Frank Weinert

Mit einem deutlichen Umsatzplus von 6,8 Prozent hat Alnatura das Geschäftsjahr 2017/2018 am 30. September 2018 abgeschlossen.

Das hessische Bio-Handelsunternehmen Alnatura erwirtschaftete einen Umsatz von 822 Millionen Euro netto und wächst damit wieder stärker als der Bio-Markt insgesamt, der 2017 eine Steigerung von 5,9 Prozent verzeichnete. Alnatura betreibt in Deutschland auch eigene Läden und hat im Geschäftsjahr 2017/2018 acht neue Alnatura-Super-Natur-Märkte eröffnet. Insgesamt betreibt man nun 131 Märkte in zwölf Bundesländern, und weitere Eröffnungen sind geplant (u.a. Freiburg, Regensburg, Stuttgart, Starnberg und im Frankfurter Ostend).

Seit dem Richtungswechsel im Geschäftsjahr 2014/2015 hat sich Alnatura auch 2018 deutlich weiterentwickelt: Man hat das Markensortiments auf 1.400 Produkte ausgebaut und zwei neue Handelspartner bekommen. Seit August 2018 sind 400 Alnatura-Produkte in den Märkten von Supermarchés Match in Elsass, Lothringen und im Norden Frankreichs gelistet. In den Großmärkten von Cora gibt es Alnatura seit November 2018. Damit ist man in mittlerweile 14 europäischen Ländern präsent. Alnatura-Gründer und Geschäftsführer Götz Rehn zur Situation nach der Auslistung beim ehemals größten Handelspartner dm-Drogeriemarkt: „Ich bin dankbar, dass uns gemeinsam mit unseren Herstellern und Handelspartnern, vor allem aber mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Neuausrichtung von Alnatura gelungen ist. Unsere Kundinnen und Kunden habe diese Entwicklung möglich gemacht.“

Aus für Einweg-Plastiksackerln

Alnatura wird im kommenden Jahr Transport- und Produktverpackungen aus Kunststoff weiter reduzieren: Man wird die Plastiksackerln/Knotenbeutel für Obst und Gemüse abschaffen. Man hätte gesehen, dass bereits heute bis zu 60 Prozent der Kunden Obst und Gemüse Gemüse lose in den Einkaufswagen legen oder Mehrwegbeutel nutzen. Bei den Alnatura-Café-Bars in Berlin werden die Kaffee-Einwegbecher durch Mehrwegbecher bzw. lokale Pfandbecher ersetzt werden. Mit April 2018 hat man auch das Angebotsflugblatt abgeschafft, wodurch man wöchentlich 56 Tonnen Papier einspart. Die Umstellung auf digitale Angebote werde von den Kunden positiv angenommen. Noch ein Verpackungsthema: Man hat Zitronen und Limettensaft auf Flaschen aus Leichtglas umgestellt. Die damit einhergehende Gewichtsreduzierung um 25 Prozent bewirkt eine jährliche Einsparung von 52 Tonnen CO2. Ein weiteres Beispiel sind die Bio-Schokoladen: Bis Mitte 2019 werden ihre Verpackungsfolien von Alufolie auf Holzfaserfolie umgestellt. Sechs Tonnen Alufolie können damit pro Jahr eingespart werden.

Götz Rehn fasst zusammen: „Wir freuen uns, dass Alnatura bei vielen europäischen Kundinnen und Kunden so großen Anklang findet. Dies zeigt uns, dass unser Leitgedanke, Sinnvolles für Mensch und Erde zu gestalten, europaweit wirkt.“
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