Unilever: Pflanzliche Umsatzhoffnung
 
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Pflanzliche Umsatzhoffnung

Matilda bellman / unsplash.com
Unilever will sein Angebot von pflanzenbasierten Fleisch- und Milchalternativen stark ausbauen und zusätzlich bis 2025 die Lebensmittelabfälle entlang der Wertschöpfungskette von der Fabrik bis ins Regal halbieren.
Unilever will sein Angebot von pflanzenbasierten Fleisch- und Milchalternativen stark ausbauen und zusätzlich bis 2025 die Lebensmittelabfälle entlang der Wertschöpfungskette von der Fabrik bis ins Regal halbieren.

Der internationale Lebensmittelproduzent Unilever will in den nächsten Jahren eine Milliarde Euro Umsatz mit pflanzenbasierten Lebensmitteln machen. Mit der Future-Food-Initiative verfolgt der Konzern gleich mehrere Ziele.

Diese international präsentierte Initiative soll laut Unilever Menschen bei der Umstellung auf eine gesündere Ernährung helfen und die Umweltbelastung der Lebensmittelproduktion verringern. Dazu wird Unilever das Angebot von pflanzenbasierten Fleisch- und Milchalternativen stark ausbauen und zusätzlich bis 2025 die Lebensmittelabfälle entlang der Wertschöpfungskette von der Fabrik bis ins Regal halbieren.

Für gesündere Ernährung sorgen

Hanneke Faber, Präsidentin der Foods & Refreshment Division bei Unilever dazu: "Wir können den Menschen nicht vorschreiben, was sie essen sollen. Aber wir können dafür sorgen, dass sich jede und jeder Einzelne gesünder ernährt und für pflanzliche Alternativen entscheiden kann."

Bis zum Jahr 2025 will das Unternehmen außerdem die Anzahl der Produkte mit einem verbesserten Ernährungsprofil verdoppeln, Kalorien, Salz und Zucker in seinen Produkten weiter reduzieren. Die Future Food-Initiative reiht sich in die bestehenden Umweltverpflichtungen von Unilever ein.

Der globale Markt für pflanzliche Fleischalternativen wächst mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 15,8 Prozent und wird bis 2027 voraussichtlich 35,4 Milliarden US-Dollar erreichen. Barclays schätzt, dass die die Nachfrage nach pflanzenbasierten Produkten in den nächsten zehn Jahren sogar um über 1.000 % wachsen und bis 2029 140 Milliarden US-Dollar wert sein könnte. Das Marktwachstum von pflanzlichen Fleischalternativen wird hauptsächlich durch die weltweit massive Zunahme von veganen und flexitären Ernährungsweisen getrieben. Insbesondere die Konsumentengruppe der Millenials verzichtet aus gesundheitlichen oder ökologischen Gründen immer öfter auf Fleisch. Die Zunahme von Infektionsfällen in der Massentierhaltung sowie ein Anstieg von Allergien und Unverträglichkeiten auf tierische Produkte sind weitere Gründe.Weitere Informationen dazu, sowie zu der Initiative selbst, finden Sie hier.

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