Unilever: Reinigungsmittel ohne Emission
 
Unilever

Reinigungsmittel ohne Emission

Unilever Deutschland GmbH
Der Cif-Nachfüller spart bereits 75 Prozent Kunststoff gegenüber einer komplett neuen Flasche. Bis 2030 werden keine fossilen Anteile mehr für dieses und ähnliche Produkte verwendet, bis 2039 wird die Lieferkette emissionsfrei.
Der Cif-Nachfüller spart bereits 75 Prozent Kunststoff gegenüber einer komplett neuen Flasche. Bis 2030 werden keine fossilen Anteile mehr für dieses und ähnliche Produkte verwendet, bis 2039 wird die Lieferkette emissionsfrei.

Unilever verbannt bis 2039 fossile Brennstoffe aus der Lieferkette für Wasch- und Putzmittel.

Eine Milliarde Euro wird der Konzern investieren, um die gesamte Beschaffungskette umzugestalten. "Statt aus Erdöl oder anderen fossilen Quellen werden zukünftig nur Inhaltsstoffe aus nachwachsenden oder recycelten Rohstoffen zum Einsatz kommen. Dabei werden die Produkte weiterhin verlässlich für Hygiene und Sauberkeit sorgen – und dies zu einem erschwinglichen Preis", heißt es in der Aussendung dazu. Das wird viel Einfluss auf den CO2-Fußabdruck der Produkte haben, denn 46 Prozent davon entfallen auf die Verwendung von fossilen Stoffen.

Bis 2030 sollen die Reinigungsmittel von Unilever bereits frei von nicht-erneuerbaren Rohstoffen hergestellt werden. Bis die gesamte Lieferkette umgestellt ist, wird es jedoch länger dauern. Dazu Peter ter Kulve, Präsident der Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel Kategorie des Konzerns: "Wir müssen unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen durchbrechen. Das gilt im besonderen Maße für verarbeitende Betriebe: Sie müssen aufhören, weiterhin Kohlenstoff aus dem Boden zu pumpen. Das ist auch gar nicht so abwegig. Schließlich ist mehr als genug Kohlenstoff über dem Boden vorhanden. Wir müssen nur verstehen, wie wir ihn für uns nutzbar machen können."

Inka Naumann, Kategorie-Direktorin Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel DACH, ergänzt: "Die Nachfrage nach unseren Putz- und Reinigungsmitteln war in den letzten Monaten beispiellos. Mein Team und ich sind sehr stolz darauf, mit unseren Marken einen Beitrag zur Sicherheit in Zeiten von Covid-19 zu leisten. Aber auch der Klimawandel macht keine Pause und wir müssen unsere Kräfte bündeln, um die Erde – unser gemeinsames Zuhause – zu schützen. Daher bauen wir unser Geschäft in Deutschland, Österreich und der Schweiz radikal um."

Unilever verfolgt das selbst erstellte "Carbon Rainbow"-Prinzip; Kohlenstoffquellen für Produkte sollen diversifiziert und aus alternativen Quellen bezogen werden. Das CO2 soll aus der Luft, aus pflanzlichem Anbau, aus Meeresalgen und aus Abfall stammen. Jeder Ursprung ist farblich markiert, daher der Regenbogen.

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