Unilever: Unilever wird noch nachhaltiger
 
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Unilever wird noch nachhaltiger

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Nachhaltige Marken wachsen besonders gut, findet Unilever. © Unilever
Nachhaltige Marken wachsen besonders gut, findet Unilever. © Unilever

Der Konsumgüterkonzern Unilever verzeichnet Erfolge in Sachen Nachhaltigkeit.

Unilever erreicht einen Großteil seiner selbst gesteckten Ziele zur verbesserten Nachhaltigkeit. So lautet das Ergebnis des jüngst vorgelegten 5. Fortschrittsberichts des Nachhaltigkeitsplans "Sustainable Living Plans". Der Plan wurde vor fünf Jahren initiiert mit dem Ziel profitabel zu wachsen und dabei den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Es müsse keinen Zielkonflikt zwischen Nachhaltigkeit und profitablem Wachstum geben, so Unilever.

Laut Unilever-Bericht wachsen die "nachhaltigen Marken" des Konzerns schneller als der Rest. Zu den sogenannten Sustainable Living Brands gehören Knorr, Dove, Omo, Lipton und Hellmann´s. Diese Marken zeigten 2015 ein um 30 % schnelleres Wachstum als die übrigen Brands.

2015 bezog Unilever 60 % seiner landwirtschaftlichen Rohstoffe aus nachhaltigem Anbau, für Knorr werden 92 % der Gemüse- und Kräuter aus nachhaltigem Anbau bezogen. Über 600.000 Kleinbauern werden zudem weltweit mit Schulungen für eine Verbesserung der Agrarpraxis unterstützt.

Auch bei der Umweltbelastung verweist Unilever auf Erfolge: Bis 2015 wurden 39 % CO2 und 37 % Wasser pro produzierter Tonne eingespart. Auch der Abfall bei Produktion und Vertrieb wurde deutlich reduziert.

Über die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet, hat sich der CO2-Fußabdruck allerdings nicht verbessert. Das dauere länger, so Unilever. Zudem sei ein umfassender Systemwandel notwendig. Mittelfristiges Ziel des Konzerns ist es nun, die Treibhausbelastungen bis 2030 zu halbieren.  Bei der Entwicklung neuer Produkte werde auf Wasserverbrauch und geringe Emissionen geachtet.

Unilever macht weltweit 53,5 Mrd. Euro Umsatz. In Österreich vertreibt der Konzern unter anderem Marken wie Rama, Knorr, Becel, Bertolli, Dove und Duschdas.

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