Vetropack: Vetropack muss Umsatzrückgang verk...
 
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Vetropack muss Umsatzrückgang verkraften

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Das Portfolio von Vetro-Pack umfasst Glas in allen Formen und Farben. © Vetro-Pack
Das Portfolio von Vetro-Pack umfasst Glas in allen Formen und Farben. © Vetro-Pack

Der Verpackungsglashersteller Vetropack musste 2016 auf dem hiesigen Markt einen Umsatzrückgang von 5 Prozent auf nunmehr 172 Mio. Euro hinnehmen.

Das Unternehmen nennt das abgelaufene Geschäftsjahr "ein schwieriges Jahr". Die fehlende Marktdynamik und Wetterkapriolen führten zu einem Rückgang des Absatzes und der Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen. Der Absatz lag mit 1,539 Mrd. Glasverpackungen ebenfalls 5 Prozent unter dem Vorjahreswert. 

Das schlechte Wetter im Sommer bedingte eine geringe Nachfrage im Getränkebereich, auch Ausfälle bei der Weinernte verringerten die Abverkäufe, so Österreichs führender Verpackungsglashersteller.

Trotz alledem hat der Glashersteller 2016 kräftig in die Glaswerken in Pöchlarn und Kremsmünster investiert: Produktionsanlagen wurden installiert und modernisiert sowie Prüfeinrichtungen verbessert. Auch 2017 werde Vetropack Austria in die beiden österreichischen Standorte investieren, so der Hersteller. Diese Investitionen sichern langfristig die Arbeitsplätze der 686 Mitarbeiten.

Die Nettoumsätze der gesamten Gruppe aus Lieferungen und Leistungen sind 2016 um 8 Prozent auf CHF 601,7 Mio. gestiegen. Der Absatz der Schweizer stieg gruppenweit um 4,9 Prozent auf 4,87 Milliarden Stück Verpackungsglas. Wachstumstreiber ist vor allem die Tochtergesellschaft Vetropack Italia, die 2016 erstmals vollständig konsolidiert wurde.

Zur Vetropack-Gruppe gehören Tochtergesellschaften in der Schweiz, in Österreich, Tschechien, in der Slowakei, in Kroatien, in der Ukraine und in Italien.
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