Privatbrauerei Egger: Wachstum gegen den Tren...
 
Privatbrauerei Egger

Wachstum gegen den Trend

-
Egger-Geschäftsführer Bernhard Prosser
Egger-Geschäftsführer Bernhard Prosser

Der Bierausstoß der Privatbrauerei Egger stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 um 7 Prozent auf 320.000 Hektoliter.

Im selben Zeitraum sank laut Verband der Brauereien Österreichs der österreichische Bierausstoß (inklusive Export) um 5 Prozent.

Für das Gesamtjahr 2009 rechnet Egger-Geschäftsführer Bernhard Prosser mit einem Anstieg des Bierausstoßes von 630.000 hl (2008) auf 680.000 hl. Rund die Hälfte davon, nämlich 340.000 hl, wird auf die Marke Egger entfallen, die damit im In- und Ausland auf ein Wachstum von zehn Prozent kommt. Die andere Hälfte entfällt auf Handelsmarken.

Für die Zukunft kündigt Prosser an, die Exportmärkte stärker bearbeiten zu wollen. Derzeit setzt die Brauerei rund 10 Prozent ihres Bierausstoßes im Ausland ab. Als Hauptzielgebiet nennt Prosser die ost- und südosteuropäischen Staaten (Ungarn, Slowenien, Kroatien, etc.), die sich in einem Radius von 500 Kilometern befinden.
Zur Stärkung des Auslandsgeschäfts hat Egger per 1. Juni 2009 die Exportabteilung neu aufgestellt, die nun unter der Führung von Mag. Paul Goess steht.


Gleichzeitig werden die Brauereikapazitäten am Standort Unterradlberg bei St. Pölten massiv ausgebaut, um die neuen Auslandsmärkte bedienen zu können. Rund 30 Millionen Euro wird das Unternehmen in den nächsten zwei Jahren investieren, um die Kapazitäten auf rund ein Million Hektoliter zu erweitern. Gestartet wird im September 2009 mit dem Bau eines neuen Sudhauses, das bereits im April 2010 in Betrieb gehen wird. Der zweite Investitionsteil folgt im Jahr 2010 mit einer neuen Dosenanlage, die eine Abfüllleistung von 50.000 Dosen pro Stunde erzielen wird. Derzeit füllt Egger in der bestehenden Dosenanlage rund 30.000 Dosen pro Stunde ab.

Pläne des neuen Sudhauses
-
Pläne des neuen Sudhauses
stats