Kotanyi: Wachstum trotz Währungsschwankungen ...
 
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Wachstum trotz Währungsschwankungen und schwieriger Lage in CEE

Kotányi
Geschäftsführer Erwin Kotányi. ©Kotányi
Geschäftsführer Erwin Kotányi. ©Kotányi

Obwohl es geprägt war vom schwierigen wirtschaftlichen Umfeld, kann Kotányi auch das vergangene Jahr als Erfolg verbuchen. Mit einem Jahresumsatz von rund 140 Mio. Euro – währungsbereinigt plus 1,5 % – zeigt sich der österreichische Marktführer ob der nationalen und internationalen Wirtschaftslage zufrieden.

Trotz Krise verzeichnet Kotányi in Russland einen Umsatzzuwachs von 1 5%. In Rumänien wurde mit neuem lokalem Geschäftsführer ein Umsatzplus von 40 % erzielt. Österreich ist mit 30 % Umsatzanteil nach wie vor der stärkste Markt, der größte Auslandsmarkt bleibt Russland mit ca. 20 % des Gesamtgeschäfts, das Kotányi nach wie vor vom Firmensitz in Wolkersdorf aus bedient. In beiden Ländern behält Kotányi die Marktführerposition.

Die Krisensituation in wichtigen Exportmärkten in CEE und vor allem die Währungsschwankungen minimieren aber den Umsatzzuwachs. Währungsbereinigt werden aus 5 % Steigerung rund 1,5 % in Euro. „Das Russlandgeschäft wird 2015 weiter wachsen. Wir hoffen auf eine bessere Lage bei den Wechselkursen, da wir alles in Österreich produzieren, aber 70 % des Geschäfts im Ausland machen“, so Geschäftsführer Erwin Kotányi. Vor allem der Rubelkurs dezimiert die Erfolgszahlen in der Bilanz. Trotz allen Turbulenzen will Kotányi auch in der Ukraine weiter am Markt bleiben. „Wir haben uns dazu bewusst entschlossen, obwohl der Umsatz dort auf etwa die Hälfte eingebrochen ist“, erklärt Kotányi. Wie in den Vorjahren war die Kotányi Gewürzmühle auch 2014 das am stärksten wachsende Produktsegment.

Natürliche Bestandteile im Fokus



Bei allen neu entwickelten Produkten werden ausschließlich natürliche Bestandteile eingesetzt. Mit drei Sorten von "Kotányi Salat Mix" führte man praktische Gewürzmischungen für die Dressings ein – ohne Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe oder Aromen. Rein natürliche Zutaten kommen auch bei den neuen Dessertmischungen für Choco Mousse und Vanille Mousse zum Einsatz, die im Rahmen der 2014 gelaunchten Kotányi Patisserie- und Backlinie besonders positiv vom Markt angenommen wurden.

Auch beim Packungsdesign setzt Kotányi auf stetige Weiterentwicklung. So werden die Gewürzgläser 2015 mit neuen Farbcodes versehen, um im Regal einen besseren Überblick zu schaffen. Auch die Stehbodenpackungen werden mit einem neuen Marktauftritt präsentiert. Edles Packaging kommt auch bei drei neuen Sorten „Balsamico Glace“ zum Einsatz. Die bereits in der Gastronomie erfolgreiche Balsamico-Creme zum Verfeinern wird 2015 auch für den Haushalt erhältlich sein.

Das „Flaggschiff“ Gewürzmühle wurde 2014 speziell für Kinder neu konzipiert. Die Kotányi Kindermühlen als eigene Range in drei Sorten – süß und pikant als „Hasyi“, „Tyiger“ und „Chamälyion“ – kombinieren Spielzeug mit der Lust am selbstständigen Nachwürzen. Erste Tests sind zufriedenstellend verlaufen, 2015 will Kotányi dafür auch neue Vertriebswege erschließen.

Schnelle, einfache Zubereitung hausgemachter Grillsaucen sollen die neuen Mischungen für Grillsaucen ermöglichen, wovon zunächst drei Sorten im Frühjahr 2015 präsentiert werden. Diese werden nur noch mit Joghurt oder Sauerrahm angerührt. Das macht sie zur schnell zubereiteten, dennoch hochwertigen Alternative zu Fertigprodukten. Die neuen Saucen aus rein natürlichen Zutaten ergänzen die grob granulierten „Rubs“ für das Einreiben von Fleisch und die ebenfalls neu konzipierten Grillgewürzdosen zu einem stimmigen Gesamtpaket für das private Grillvergnügen.

Gestiegene Rohstoffpreise



Die wichtigste Preisinstanz bei Kotányi sind die Rohstoffpreise. Der Pfefferpreis wird auch von Spekulation beeinflusst und hat im letzten Jahr einen weiteren Höhepunkt erreicht. Aber auch andere, wichtige Rohstoffe wie u.a. Kümmel, Zimt, Oregano, Knoblauch oder Vanille wurden massiv teurer auf Grund  schwacher Ernten.
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