Waldquelle: Recycling an der Schule
 
Waldquelle

Recycling an der Schule

Michael Fraller
Waldquelle-Chefin Monika Fiala freut sich mit sieben Schulen das Pfand-Projekt umsetzen zu können.
Waldquelle-Chefin Monika Fiala freut sich mit sieben Schulen das Pfand-Projekt umsetzen zu können.

Waldquelle setzt mit Getränkehandel Dobrovits an sieben burgenländischen Schulen ein Pilotprojekt um, mit dem die Rückgabe von Plastikflaschen kinderleicht wird.

Jährlich 120.000 gesammelte PET-Flaschen - das verspricht das Pfandsystem, das aktuell in sieben Schulen in Eisenstadt und Neusiedl getestet wird. So funktioniert es: Schüler und Lehrer können 0,5-Liter-PET-Flaschen mit Waldquelle Mineralwasser an Automaten kaufen. Am Rückgabe-Automaten gibt es für jede passende Flasche, die eingeworfen wird, 10 Cent zurück. Der Getränkehandel Dobrovits bringt die leeren PET-Flaschen anschließend zum Gebindehersteller Alpla, wo sie zu rePET Flaschen verarbeitet werden.

Für Waldquelle ist es die erste Einweg-Pfandflasche. Geschäftsführerin Monika Fiala zu dem Projekt: "Auch wenn der Anteil an Glas-Mehrwegflaschen stark steigend ist, viele Konsumenten und damit viele Schüler greifen aus Convenience-Gründen gerne nach der leichten PET-Flasche. Für uns ist es deshalb essenziell, dass wir den Rücknahme-Kreislauf schließen und alle davon profitieren. Durch die Zusammenarbeit mit Getränkehandel Dobrovits unterstützen wir gleichzeitig, dass Schüler ausreichend Mineralwasser trinken und wichtige Mineralstoffe aufnehmen, die sie für die Konzentration im Schulalltag benötigen."

Peter Dobrovits vom gleichnamigen Getränkehandel über das Projekt, das er ins Leben gerufen hat: "Vor 4 Jahren haben wir mit der Idee einer Pfandflasche gestartet, dieses Jahr konnten wir Waldquelle als Partner im Bereich Mineralwasser gewinnen und so den Schülern ein breites Sortiment anbieten und gleichzeitig 'Erziehungsarbeit' in puncto Umwelt und Nachhaltigkeit leisten."

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