Wiesbauer: Vorjahres-Niveau gehalten
 
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Vorjahres-Niveau gehalten

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Wiesbauer erzielte 2021 einen Gruppenumsatz von 185 Millionen Euro und konnte sich damit in einem sehr schwierigen Marktumfeld behaupten.

Pandemie, steigende Rohstoff- und Produktionsnebenkosten - für Fleischwarenhersteller wie Wiesbauer war 2021 nicht einfach. Dennoch konnte ein zufriedenstellendes Jahresergebnis erzielt werden: Nach dem Gesamtumsatz von 186 Millionen Euro im Jahr 2020 hat Wiesbauer vergangenes Jahr 185 Millionen Euro erwirtschaftet. "Das ist in dieser schwierigen Zeit als Erfolg zu werten und verdankt sich unserem guten Krisenmanagement", erklärt Geschäftsführer Thomas Schmiedbauer.

Mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes (105 Millionen Euro) entfällt auf den Wiener Stammbetrieb, die Wiesbauer Österreichische Wurstspezialitäten GmbH. Bei Wiesbauer Gourmet in Niederösterreich konnte das Ergebnis auf 52 Millionen Euro sogar leicht gesteigert werden. Dennoch ist der Gastro-Fleischspezialist weiterhin sehr schwer von den gesetzlichen Schließungen und Einschränkungen der Gastronomie betroffen. Den Rest des Umsatzes teilen sich Wiesbauer-Dunahus in Ungarn (18 Millionen Euro) und die in Salzburg beheimatete Landmetzgerei Senninger (10 Millionen Euro).

Besonderes Kopfzerbrechen bereitet dem Geschäftsführer die Versorgungslage rund um die Verpackungen. Schmiedbauer spricht von Preisanstiegen bei Folien und Karton von rund 30 Prozent sowie von immer wieder vorkommenden Lieferengpässen. "Kürzlich musste ich bei einem bestehenden Auftrag, zu ohnehin schon erhöhten Preisen, eine zusätzliche Preiserhöhung von 14 Prozent akzeptieren – für eine Folien-Bestellung im September 2021, die noch dazu erst im kommenden Februar geliefert wird. Aber hätte ich mich geweigert, würde ich das nötige Verpackungsmaterial gar nicht bekommen und könnte somit keinen Kunden wunschgemäß mit Produkten beliefern", erzählt Thomas Schmiedbauer. Er spricht sich daher ganz deutlich für Preiserhöhungen im Handel aus. Ein Kostenplus von 8 bis 10 Prozent hält er für notwendig, um die langfristige Wirtschaftlichkeit seines Betriebes und jene der Mitbewerber zu sichern. Schmiedbauer appelliert deshalb an die Handelspartner für eine faire Preisgestaltung und blickt trotz allem zuversichtlich in die Zukunft: "Mit unserer Expertise und dem täglichen unermüdlichen Einsatz unserer insgesamt 770 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden wir die Situation auch 2022 erfolgreich meistern."

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