Wirtschaftskammer Wien: „Wiener Wirtschaft fo...
 
Wirtschaftskammer Wien

„Wiener Wirtschaft for Future“

Florian Wieser
WKW-Vizepräsident Kari Kapsch (l.) und Standortanwalt Alexander Biach präsentierten die Initiative „Wiener Wirtschaft for Future“.
WKW-Vizepräsident Kari Kapsch (l.) und Standortanwalt Alexander Biach präsentierten die Initiative „Wiener Wirtschaft for Future“.

Das ist der Name einer Initiative der WKW, die Potenziale und Chancen des Klimaschutzes identifizieren und heben möchte.

Wie unschwer zu erkennen, lehnt sich die Wortwahl „Wiener Wirtschaft for Future“ an die Bewegung „Fridays for Future“ an, und man ist überzeugt, dass die Wirtschaft einen Beitrag zu den Zielen dieser Bewegung beitragen kann: „Ohne die Wirtschaft wird es uns nicht gelingen, den Klimawandel in den Griff zu bekommen. Daher haben wir in der Bundeshauptstadt die Initiative ‚Wiener Wirtschaft for Future‘ ins Leben gerufen“, erklärt Alexander Biach, der Standortanwalt in der Wiener Wirtschaftskammer, bei der Präsentation im Rahmen der 9. „Kinder Energie und Umwelt Woche“ am WKO Campus Wien. Man möchte dabei Wiener Betriebe als Best-Practice-Beispiele in den Vordergrund stellen.

Ein paar Beispiele, die genannt wurden: Das Unternehmen Schneider Electric in Floridsdorf hat 250 Frequenzumrichter für die Pariser Kläranlage (mit 1,5 Mio m³ Wasseraufbereitung die zweitgrößte der Welt) produziert. Das bringt mehr Effizienz und weniger Energieeinsatz zur Wasseraufbereitung. Bei Hutchsion3 im 3. Bezirk senkt die neue Photovoltaikanlage den CO2-Ausstoß um 160.000 Tonnen pro Jahr. Und in der „Maßgreißlerei“ im 2. Bezirk kommen alle Produkte aus der Region und werden unverpackt und in allen Maßen angeboten. Somit entfallen Verpackungsmüll und Überbleibsel, die unverbraucht verderben und entsorgt werden. WKW-Vizepräsident Kari Kapsch resümiert: „Die Wiener Unternehmen tragen doppelt zum Klimaschutz bei. Einerseits, indem sie energieeffiziente und umweltschonende Produkte entwickeln. Andererseits, weil sie selber Klimaschutz- und Energiesparmaßnahmen setzen.“
stats