De´Longhi-Kenwood : Kaffee auf der Erfolgswel...
 
De´Longhi-Kenwood

Kaffee auf der Erfolgswelle

De'Longhi

De'Longhi präsentiert in seinem Kaffeereport 2020 die neuesten Zahlen rund um den Kaffeekonsum und -umsatz und räumt gleichzeitig mit einigen Mythen rund um das Lieblingsheißgetränk der Österreicher auf. 

Der weltweite Kaffeekonsum steigt seit Jahren kontinuierlich und wird heuer voraussichtlich einen neuen Rekordwert verzeichnen. Für das Erntejahr 2019/20 prognostiziert das US-Landwirtschaftsministerium einen Konsum von rund 167,9 Millionen Sack Kaffee à 60 kg. Der weltweite Umsatz wird heuer auf rund 321 Mrd. Euro geschätzt und soll bis zum Jahr 2025 ein Marktvolumen von sogar über 532 Mrd. Euro erzielen, was einem jährlichen Umsatzwachstum von mehr als 10 Prozent entspräche. Ein ähnliches Wachstum wird auch in Österreich beobachtet, wo sich der Umsatz aktuell auf rund 3,1 Mrd. Euro beläuft, berichtet De´Longhi-Kenwood Österreich-Geschäftsführer Michael Frank. Pro Kopf trinken die heimischen Verbraucher 162 Liter Kaffee pro Jahr und geben dafür im Schnitt 334 Euro aus. Bei den Ausgaben liegt Österreich an 5. Stelle im europäischen Vergleich. 

Im Rahmen des diesjährigen Kaffeereports nahm der Kaffeemaschinen-Hersteller unter anderem den Kaffeeverbrauch während des Lockdowns unter die Lupe. "Kaffeekonsum ist krisenresistent. Durch die vermehrte Home-Office-Arbeit wurde sogar noch mehr Kaffee getrunken, insbesondere bei den jüngeren Zielgruppen. Durch den Wechsel ins Home-Office gaben die 18 bis 29-Jährigen an, bis zu 20 Prozent mehr Kaffee konsumiert zu haben, die 30 bis 39-Jährigen zu 15 Prozent, die 40 bis 49-Jährigen zu 14 Prozent und die 50 bis 75-Jährigen zu 11 Prozent", so Michael Frank. Die Umfrage befasste sich auch damit, wo die Konsumenten ihren Kaffee am häufigsten trinken: 63,1 Prozent aller Österreicher genießen ihren Kaffee in den eigenen vier Wänden (72,8 % Frauen, 53,6 % Männer), gefolgt von 26,5 Prozent, die ihren Kaffee am Arbeitsplatz bzw. Ausbildungsplatz konsumieren (36,5 % Männer, 16,2 % Frauen).

Kaffeevollautomaten beliebter als je zuvor

Wegen der Coronapandemie hat sich der Konsum am Arbeitsplatz bzw. in der Gastronomie zumindest in den ersten paar Monaten deutlich in die Privathaushalte verlagert, was einen regelrechten Run auf Vollautomaten zur Folge hatte. Wenngleich die Onlinekäufe während des Shutdowns gestiegen sind, liegen sie mittlerweile auf dem gleichen Niveau, wie vor der Krise, schildert der Geschäftsführer.
 
Michael Frank, Geschäftsführer der De'Longhi-Kenwood
De'Longhi
Michael Frank, Geschäftsführer der De'Longhi-Kenwood

"Für den Konsumenten ist es extrem wichtig, vor dem Kauf eine neue Kaffeemaschine zu sehen und zu testen, was während des Lockdowns im agierenden Onlinehandel nicht möglich war. Sofort nach der Öffnung des stationären Fachhandels erfolgte ein regelrechter Run, insbesondere auf Kaffeevollautomaten. Die höchste Absatzsteigerung erzielten Kaffeevollautomaten im unteren und mittleren Preissegment bis zur Preisklasse von 1.000 Euro."

„Kein Lebensmittel kann aufgrund seiner Inhaltsstoffe süchtig im Sinne einer Abhängigkeit machen.“
Prof. Jürgen König, Ernährungsexperte

"Kaffee macht nicht süchtig"

In Anbetracht der aktuellen Studie, meldete sich auch Ernährungswissenschaftler Prof. Jürgen König von der Universität Wien zu Wort, um mit einigen Mythen rund um die Wirkung von Kaffee aufzuräumen. Eine davon ist die vielfach nachgesagte Abhängigkeit, an die über ein Drittel der Konsumenten glaubt. König widerspricht diesem Gerücht aber vehement: "Kein Lebensmittel kann aufgrund seiner Inhaltsstoffe süchtig im Sinne einer Abhängigkeit machen. Allerdings können psychische Symptome, wie ein belohnender Effekt, zur Gewohnheit werden."

Ein weiterer Aspekt ist die Dauer der Koffeinwirkung, die laut König von Mensch zu Mensch individuell ist und mit genetischer Variation zu tun. "Manche Menschen bauen Koffein langsamer ab, wodurch die Wirkung dann länger anhält. Abbau und Wirkung sind geschlechtsneutral. Sie sind zwar auch von Größe oder Gewicht abhängig, aber hauptsächlich auf die Genetik des Menschen zurückzuführen."

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