Getränkekarton Austria: Woher kommt die nachh...
 
Getränkekarton Austria

Woher kommt die nachhaltige Milch?

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Laut einer Studie von c7-consult und Getränkekarton Austria lautet die Antwort: Aus dem Getränkekarton.

Die Diskussion um Pfand, Mehrwegflaschen und Recycling nimmt kein Ende. Und während der Handel gerade neben Milchkartons auch auf Mehrwegglasflaschen setzt, bescheinigt eine Studie von c7-consult im Auftrag von Getränkekarton Austria, ersterem die beste Ökobilanz unter den Milchverpackungen. Für die Studie wurden die in Österreich verfügbaren Ein- und Mehrweg-Glasflaschen sowie PET-Flaschen und Getränkeverbundkartons für gekühlte Milch verglichen. Im Rahmen der Ökobilanzierung wurde der gesamte Weg der Verpackungen von der Rohstoffgewinnung über Transport bis hin zum Recycling untersucht. Laut Roland Fehringer, Inhaber c7-consult, weist der Getränkekarton für gekühlte Milch in allen untersuchten Bereichen deutlich bessere Werte auf als die anderen verfügbaren Gebinde. Beim Aspekt Klimawandel kommt der Getränkekarton hierzulande auf einen ökologischen Fußabdruck von 88 Gramm CO2-Äquivalenten pro Verpackung (1 Liter), deutlich vor der Einweg-Glasflasche (336 Gramm), Mehrweg-Glasflasche (115 Gramm) und PET-Einwegflasche (117 Gramm). Fehringer zufolge ist demnach "der Getränkeverbundkarton aus ökologischer Sicht eine der klimafreundlichsten Verpackungslösungen". 

Der entscheidende Vorteil liege laut der Studie darin, dass für die Kartonproduktion der nachwachsende Rohstoff Holz zum Einsatz kommt, "denn nachwachsende Rohstoffe entnehmen während ihre Wachstumsphase CO2 aus der Atmosphäre. Demgegenüber geben fossile Rohstoffe im Zuge ihrer Nutzung CO2 in die Atmosphäre ab", heißt es im Bericht.

Für Georg Matyk, Geschäftsführer von Getränkekarton Austria, überzeugen Milchverpackungen aus Karton, da sie ihren Inhalt vor Licht und Sauerstoff schützen, ein geringes Gewicht haben, leicht zu stapeln und sich dadurch gut für Transport und Lagerung eignen. Nach Gebrauch werden Getränkekartons einfach im gelben Sack oder der gelben Tonne gesammelt "und in Folge durch leistungsfähige Sortieranlagen der österreichischen Entsorger für den Recyclingprozess in Kartonfabriken gesondert bereitgestellt", so Matyk. 
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