Angesagt bei Christina Grießer: Willkommen in...
 
Angesagt bei Christina Grießer

Willkommen in der Weihnachtsbäckerei

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Jetzt werden die Ärmel hochgekrempelt und das Nudelholz geschwungen: Zeit für die Weihnachtsbäckerei.
Jetzt werden die Ärmel hochgekrempelt und das Nudelholz geschwungen: Zeit für die Weihnachtsbäckerei.

Am Sonntag ist der erste Advent. Das ist doch ein guter Anlass, um die Küche in die alljährliche Weihnachtsbäckerei zu verwandeln. Auf dem Plan steht deshalb groß: Lebkuchen backen.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber für meinen Geschmack müssen die Weihnachtskekse zum einen möglichst klein und zum anderen selbstgemacht sein. Von diesen Regeln gibt es bei mir nur eine Ausnahme und die heißt: Lebkuchen. Verstehen Sie mich nicht falsch, Lebkuchen rangiert in meinen Top-3 der liebsten weihnachtlichen Versuchungen ganz weit oben, aber diese "Patzerei" bei der Zubereitung tu' ich mir nicht mehr an, denn schlussendlich klebt immer mehr Teig an meinen Fingern und dem Küchenboden als ich tatsächlich verarbeiten kann. Deshalb ist das der einzige Teig, den ich ganz convenient kaufe.

Lebkuchen backen mit Bella.
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Lebkuchen backen mit Bella.
Wobei: Convenient ist relativ. Denn was an Kampf in der Küche umgangen wird, wird meist zum regelrechten Supermarktmarathon. Denn Jahr für Jahr haben die Menschen anscheinend die gleiche Strategie wie ich, was zu stets ausverkauften Lebkuchenteig führt. Aber heuer hatte ich das Glück auf meiner Seite und ergatterte beim ersten Versuch einen Bella Honig-Lebkuchenteig aus Österreich, eine Eigenmarke von Hofer. Die Zutatenliste ist überschaubar und verständlich. Gut, den Zuckeranteil sollte man sich nicht zu genau anschauen, das gilt aber für die meisten traditionellen Weihnachtskeksrezepte. Und dann geht alles ganz schnell: Ein bisschen Mehl auf die Arbeitsplatte und das Nudelholz, Teig ausrollen, ausstechen, verzieren, bei 180 Grad in den Ofen, rausholen, ggf. mit Ei bestreichen und fertig verzieren. Fertig!

Wie verhext: Kurze Zeit später war die Lebkuchenbox schon wieder leer.
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Wie verhext: Kurze Zeit später war die Lebkuchenbox schon wieder leer.
Das Ausstechwerkzeug meiner Wahl ist übrigens der Lebkuchenmann. Der ist ein bisschen größer als meine herkömmlichen Ausstecher, denn von so einem Lebkuchen soll man ruhig länger etwas haben. In diesem Sinne ein schönes erstes Adventwochenende.
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