Angesagt bei Stefan Pirker: Radeln mit Ricola
 
Angesagt bei Stefan Pirker

Radeln mit Ricola

Stefan Pirker

Obwohl die "Kurze-Hosen-Radsaison" in Österreich mittlerweile beendet ist, soll dieses "Angesagt bei ..." einem treuen Begleiter meiner Radtouren gewidmet sein.

Radfahren ist für mich ein wunderschöner, aber gerade bei Steigungen und Hitze auch schweißtreibender Sport. Auf so einer Tour muss also mitunter richtig viel getrunken werden. Kohlensäurehältige Getränke scheiden während des Sports für mich aus, ebenso Fruchtsäfte. Isotonische Sportgetränke probiere ich zwar von Zeit zu Zeit, doch als Heavy-User würde ich mich nicht bezeichnen.

Ganz anders verhält es sich da jedoch bei den Ricola Instant-Tees. Erstmalig in Berührung gekommen bin ich mit ihnen in meiner Kindheit. Die Ricola Tees waren damals ein reines Winterprodukt für mich und wurden immer nur mit heißem Wasser getrunken. Im Alter von rund zehn bis zwölf Jahren habe ich sie dann jedoch aus den Augen verloren.

Wieder entdeckt habe ich sie vor rund fünf Jahren. Als ich vor einem Teeregal stand und die grünen Ricola Dosen sah, kam mir die kühlende Wirkung des Menthols in den Sinn, die mir aus meiner Kindheit noch in guter Erinnerung war. Ein kühlendes Getränk zum Radfahren - das wär doch was, dachte ich mir, und kaufte eine Dose. Der erste Praxistest mit dem nun erstmals im kalten Wasser aufgelösten Instanttee entpuppte sich gleich als (geschmacklicher) Erfolg. Und so ist Ricola mittlerweile zu einem treuen Begleiter auf meinen Radtouren geworden.

Dabei gebe ich zehn Teelöffel Instantgranulat/-pulver in eine Radflasche und fülle diese mit einem Liter Leitungswasser auf. Dieses etwas stärkere Mischungsverhältnis ist bewusst gewählt. Wenn man nämlich rund ein Drittel davon ausgetrunken hat, kann man die Flasche wieder mit Wasser, das man ziemlich leicht unterwegs findet, auffüllen und hat immer noch ein geschmacklich ansprechendes Getränk.

Apropos Geschmack: Ich bin echt ein Fan der grünen Variante namens "Schweizer Kräutertee", die auch sehr gut im österreichischen Handel gelistet ist. Doch von Zeit zu Zeit sehne ich mich nach geschmacklicher Abwechslung. Da ist es dann gut, wenn ich mir von Besuchen in der Schweiz zusätzliche Varianten wie den "Gute Nacht Tee", "Zitronenmelisse" und "Holunderblüte" mitgenommen habe.

Stefan Pirker
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