Land schafft Leben: Der Weg des Schweines
 
Land schafft Leben

Der Weg des Schweines

Land schafft Leben
Land schafft Leben zeigt heuer, auf welchem Weg das Schweinderl auf den Teller kommt © Land schafft Leben
Land schafft Leben zeigt heuer, auf welchem Weg das Schweinderl auf den Teller kommt © Land schafft Leben

Seit einiger Zeit tragen Hannes Royer und sein motiviertes Team Informationsmaterial zu Lebensmitteln zusammen, um eine umfassende Informationskette auf der Plattform landschafftleben.at darzustellen. Derzeit recherchiert das Team, wie Schweinefleisch in Österreich erzeugt wird.

„Der Konsument soll wissen, dass er mit der Entscheidung für ein Produkt die Qualität und die gesamte Wertschöpfungskette von der Produktion beim Bauern über die Art der Verarbeitung bis hin zur Präsentation im Lebensmittelhandel mitbestimmen kann“, sagt Hannes Royer, Obmann von Land schafft Leben. „Die Kaufentscheidung wirkt sich unter anderem auf Anbau- und Arbeitsbedingungen, Transportwege und Tierwohl aus. Der Konsument hat es in der Hand!“

Seit 21. April 2016 ist die Website www.landschafftleben.at online (Jubiläum!). Es geht dort um Lebensmittel-Produktion, aber auch um selbst gekochte Rezepte. Es geht um Flächenverbrauch, Gentechnik und chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und um die Hintergründe dieser Themen. Es sind bereits 40 Unternehmen – Produzenten, Verarbeiter und Lebensmittelhandel –, die den Verein finanziell unterstützen. Als Förderer dürfen sie das Fördererkennzeichen verwenden, haben aber keinen Einfluss auf die Arbeit des Vereins.

Der Weg des Schweines

Mit Weg ist der Weg auf den Teller des Konsumenten gemeint. Im Juni wird „Land schafft Leben“ den Weg des Salats weisen, im Dezember alles rund um den Zucker veröffentlichen. Momentan ist das Team in Österreich unterwegs, um die Schweinefleisch-Produktion zu zeigen. Von der Geburt beim Bauern bis zum Tod im Schlachthof wird das Leben von Schweinen gefilmt. Wie in den bisher veröffentlichten Videos kommen Bauern, unabhängige Experten, Tierschützer, Konsumenten sowie Mitarbeiter und Entscheidungsträger von Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette zu Wort. Letztlich geht es der Initiative darum, aus den einkaufenden Bürgern mündige Konsumenten zu machen.
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