A-zwei Milch: Neuer (Nischen-)Player im Milch...
 
A-zwei Milch

Neuer (Nischen-)Player im Milchregal

A-zwei Milch aus Oberösterreich zieht in die Regale von Rewe International ein. A-zwei Milch gilt u.a. als eine bekömmliche Alternative für Menschen, die eine Allergie gegen einen bestimmten Anteil an Milcheiweiß haben.

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© A-zwei Milch
Fritz und Maria Wallner mit Roswitha und Gerhard Reingruber
© A-zwei Milch
Fritz und Maria Wallner mit Roswitha und Gerhard Reingruber
Seit Ende Februar findet man in den Mopro-Regalen von Merkur, Billa und in teilnehmenden Adeg-Märkten in Oberösterreich, Niederösterreich, Wien und Burgenland, A-zwei Milch und Joghurt aus Oberösterreich. Erhältlich ist die „Länger Frisch“-Milch im 1-Liter-Tetrapack und das Naturjoghurt im 250-Gramm-Becher. Beide Produkte enthalten mindestens vier Prozent Milchfett und wollen nicht alleine mit dem Geschmack überzeugen, sondern vor allem mit guter Verträglichkeit.

A2 steht für den Genotyp der Beta-Kaseinvariante A2A2 und wird von Kühen gegeben, die eine entsprechende genetische Konstitution aufweisen. Die Milch von Schafen, Ziegen und Büffeln und sogar Muttermilch enthält immer die A2A2-Form beim Beta-Kasein. Das ist auch der Grund, warum sie von Menschen gut vertragen wird, die Probleme mit Kuhmilch haben. Denn  viele Menschen, die Kuhmilch nicht besonders gut vertragen, haben keine Laktose-Unverträglichkeit sondern eine Allergie gegen einen bestimmten Anteil des Milcheiweißes, das in der Milch europäischer Kühe meist vorhanden ist.

"A-zwei Milch ist besonders bekömmlich und damit eine echte Alternative für all jene, die normale Kuhmilch nicht gut vertragen", erklärt Bäuerin Maria Wallner. Sie hat gemeinsam mit ihrem Mann Fritz und Roswitha und Gerhard Reingruber die Marke gegründet. 

Vor der Umstellung auf A-zwei Milch wurden alle Kühe der beiden Bauernfamilien einem DNA-Test unterzogen, um festzustellen, welche Variante des Beta-Kaseins sie produzieren. Insgesamt 60.000 Euro haben die beiden A-zwei Bauern für Proben und die Umstellung des Tierbestandes auf A2-Vieh ausgegeben. Derzeit stehen 70 reinerbige A2-Kühe - allesamt heimisches Fleckvieh - auf ihren Höfen. Dass die Wertschöpfung in der Region liegt, ist den Bauern besonders wichtig: „Andere Kuhrassen produzieren reine A2-Milch. Aber ob die sich bei uns wohlfühlen würden, ist eine andere Geschichte“, sagt Milchbauer Reingruber. 

Über die Milchbauern
Roswitha (33) und Gerhard (37) Reingruber haben den Erbhof 2009 von den Eltern übernommen. Die Familie beliefert seit 22 Jahren Schulen und Kindergärten mit Schulmilch. Der Bauernhof in Inzersdorf auf 490 m Seehöhe beherbegt in seinem Laufstall bis zu 50 A2-Milchkühe. Zum landwirtschaftlichen Mischbetrieb gehören auch Grünland, Acker und Weideflächen sowie Mischwald. Auf dem Hof der 4-köpfigen Familie wird auch das A-zwei Joghurt produziert.   

Maria (33) und Fritz (32) Wallner leben und wirtschaften gemeinsam mit ihren drei Kindern und den Eltern auf einem idyllischen Hof auf 600 m Seehöhe in Scharnstein. Neben Milch- und Forstwirtschaft produziert Familie Wallner Brände und Liköre aus Obst. Aktuell stehen 40 Stück Fleckvieh im Stall mit Auslauf.

Nähere Informationen gibt es auf der Website www.a2milch.at
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