Biofreiland: Start-Up setzt auf Bio-Schweine
 
Biofreiland

Start-Up setzt auf Bio-Schweine

Biofreiland.
Die Bio-Schweine leben ganzjährig draußen. © Biofreiland.
Die Bio-Schweine leben ganzjährig draußen. © Biofreiland.

Das Start-Up „bioFreiland“ bietet Fleisch- und Wurstwaren aus eigener Schweine-Freilandhaltung. Die Tiere leben ganzjährig draußen.

Das Bio-Unternehmen bioFreiland hat sich vor sechs Monaten mit der Mission Bewusstsein für Lebensmittel bei Konsumenten neu zu wecken gegründet. Vier Jungunternehmer produzieren und verarbeiten seither Bio-Schweinefleisch. Sie bewegen sich damit auf einem Nischenmarkt.

Die Tiere leben ganzjährig auf riesigen Weiden, umringt von Wäldern. Gefüttert werden sie mit Biogetreide, auf Wachstumsbeschleuniger wird verzichtet. Während Schweine in konventioneller Haltung mit sechs Monaten geschlachtet werden, gibt Bio-Bauer Adi Stadlmayr ihnen zehn Monate Zeit. „Sie haben viel intramuskuläres Fett, also ein saftiges, kompaktes Fleisch, das durch die viele Bewegung trotzdem zart bleibt“, sagt Stadlmayr.

Das qualitativ hochwertige Schweinefleisch wird im eigenen Bio-Hofladen, auf dem Welser Wochenmarkt und in ausgewählten Regionalläden verkauft. Das Unternehmen bietet in Kooperation mit der Kochschule "Mitkochen" zudem Kurse an. „Traditionelle Produkte wie Leberknödel, Grammelschmalz, Blutwurst, Bratwürstel und Sulz kann kaum jemand mehr selber machen. Das ist Teil unserer Kultur und darf nicht in Vergessenheit geraten“, bemerkt Nici Bürstinger, die diese Kurse bereits seit vier Jahren anbietet.
stats