Stieglbrauerei: Uraltbier aus Wildshut
 
Stieglbrauerei

Uraltbier aus Wildshut

Hannes Auer/Stiegl
Der 2018er-Jahrgang des Wildshuter Urbiers ist rechtzeitig zu Georgi, ab 23. April, erhältlich © Hannes Auer/Stiegl
Der 2018er-Jahrgang des Wildshuter Urbiers ist rechtzeitig zu Georgi, ab 23. April, erhältlich © Hannes Auer/Stiegl

Am Stiegl-Gut Wildshut widmet sich Chefbraumeister Christian Pöpperl heuer wieder seinem wohl außergewöhnlichsten Bier-Projekt, dem „Wildshuter Urbier“.

In Tongefäßen, sogenannten Quevris (so nannten die Georgier ihre Amphoren), hat Christian Pöpperl zum zweiten Mal ein „Urbier“ wie bei den Sumerern vor 5000 Jahren aus alten Getreidesorten gebraut: Laufener Landweizen, Ebners Rotkorn und  Alpiner Pfauengerste gebraut, jedoch ohne Hopfen, dafür mit Datteln, Akazienhonig, Schafgarbe, Anis, Koriander und Safran angereichert. Brautermin war der Michaelitag, der 29. September. Heute – rechtzeitig zu Georgi am 23. April – ist der 2018er-Jahrgang des Wildshuter Urbiers fertig. Entstanden ist eine Bierspezialität mit einer aufgeweckten, zitrus-kräuterartigen Aromatik. Das sympathische Spiel zwischen lebendiger Säure, ausgeprägter Trockenheit und champagnerartiger Rezenz überraschen Gaumen, Zunge und Kehle. Abgefüllt wird der Jahrgang 2018 des Wildshuter Urbiers (21° Stammwürze, 10,2 Vol. Prozent Alkohol) stilecht in nummerierten Tonflaschen mit Bügelverschluss. Wer es probieren will, muss schnell sein, denn von diesem „historischen Gebräu“ werden nur 3.500 0,5-Liter-Flaschen abgefüllt. Zu haben ist es um 24,90 Euro am Stiegl-Gut Wildshut, im Stiegl-Shop in Salzburg, online auf www.stiegl-shop.at sowie in ausgewählten „Craft Bier“-Stores.

Stiegl-Chefbraumeister Christian Pöpperl lässt sein Urbier in großen Tongefäßen aus Georgien – sogenannten Quevris – reifen © Marco Riebler
Marco Riebler
Stiegl-Chefbraumeister Christian Pöpperl lässt sein Urbier in großen Tongefäßen aus Georgien – sogenannten Quevris – reifen © Marco Riebler
stats