Almdudler: Wandern gegen den Müll in Österrei...
 
Almdudler

Wandern gegen den Müll in Österreichs Alpen

Philipp Hartberger
Mit dem unterzeichneten Manifest der Sauberen Berge: Ingrid Hayek, Peter Habeler, Gerhard Schilling © Philipp Hartberger
Mit dem unterzeichneten Manifest der Sauberen Berge: Ingrid Hayek, Peter Habeler, Gerhard Schilling © Philipp Hartberger

Gerhard Schilling, Geschäftsführer von Almdudler, setzt sich im Rahmen der Aktion "Saubere Berge" bereits zum achten mal für den Schutz der heimischen Alpen ein und erklomm dieses Jahr den Gipfel des Großvenedigers im Nationalpark Hohe Tauern in Osttirol.

Unter dem Motto "Für den Schutz der Berge ist kein Weg zu weit!" erklimmen Almdudler-Geschäftsführer Gerhard Schilling und ein Vertreter des Alpenvereins, sowie Bergsteiger-Legende und "Saubere Berge"-Botschafter Peter Habeler bereits seit Jahren verschiedenste Berggipfel, um im Rahmen der Aktion "Saubere Berge" auf den Schutz der österreichischen Alpen aufmerksam zu machen.

Am 6. Juli ging es auf den Gipfel des Großvenedigers im Nationalpark Hohe Tauern in Osttirol, wo das "Manifest der Sauberen Berge" erneut unterzeichnet wurde. Begleitet wurden Schilling, Habeler und Alpenvereins-Vizepräsidentin Ingrid Hayek dieses mal von Matthias Jurek, dem Manager des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP).

Was geschieht bei der Aktion?
Bei der Aktion "Saubere Berge" werden unter anderem “alle Alpenverinshütten mit einem Jahresbedarf an Bio-Müllsackerln aus Maisstärke inklusive Sackerlspender ausgestattet. Den Wanderern und Naturliebhabern soll damit das Müllsammeln so einfach wie möglich gemacht werden.

Ingrid Hayek erklärt, dass diese Ausstattung notwendig ist, da viele Wanderer und Naturliebhaber "oft Essensreste wie z.B. Bananenschalen in der freien Natur hinterlassen, weil sie der Meinung sind, der natürliche Abfall würde sich von selbst verwerten." Hayek fügt hinzu, dass dem nicht so ist, da "manche Fruchtschalen und Fruchtreste für viele Tiere ungenießbar sind und sie zudem je nach Höhenlage 1 bis 5 Jahre benötigen, bis sie von der Natur verwertet werden".
stats