Colop: Digital stempeln mit "e-Mark"
 
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Digital stempeln mit "e-Mark"

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Der e-Mark druckt durch die Bewegung der Hand.© Colop
Der e-Mark druckt durch die Bewegung der Hand.© Colop

Mini-Drucker im Handformat wird über App gesteuert und mit Handbewegung bedient.

Nach einem mehrjährigen Entwicklungsprozess bringt das oberösterreichische Unternehmen Colop eine Weltneuheit auf den Markt: Der "e-Mark" ist ein Inkjet-Drucker im Miniaturformat. Das batteriebetriebene Markierungsgerät bewegt die zu bedruckende Oberfläche nicht, stattdessen bewegt der Benutzer den digitalen Stempel mit der Hand. Was gedruckt wird, kann via App oder PC-Software eingestellt werden. So lassen sich Bilder, Logos, Datum oder Zeit sowie Bar- und QR-Codes in Vollfarbe auf unterschiedlichen Materialien drucken. Genannt werden Papier, Bücher, Kartons, Servietten, Papiertaschen bis hin zu Holz aufgetragen werden. Glatte Oberflächen wie Glas oder Metall können ebenfalls bestempelt werden, benötigen aber eine entsprechende Vorbehandlung.

Die APP ist für Android- und IOS-Geräte verfügbar, die Software-Suite für den PC. Darin entworfene Designs können via WLAN an den e-Mark gesendet und sofort gedruckt werden. Motive können bis zu 150 Millimeter breit und 14 Millimeter hoch sein, es können jedoch mehrere Zeilen mit unterschiedlichem Inhalt untereinander gedruckt werden. Der geplante Verkaufspreis für das Gerät beläuft sich auf 300 Euro exkl. MwSt. Eine Markteinführung in Schweden ist bereits geplant, in der DACH-Region ist der Start für das erste Halbjahr 2019 vorgesehen. Weitere europäische Länder sowie die USA sollen folgen, weltweit wird der Mini-Drucker ab dem ersten Quartal 2020 verfügbar sein. Der e-Mark wird bei der Paperwold Fachmesse für Papier, Bürobedarf und Schreibwaren vom 26. bis 29.1.2019 in Frankfurt vorgestellt.

Durch die Entwicklung des e-Mark ist eine Kooperation mit Hewlett Packard entstanden. Des weiteren wurde Colp Digital gegründet, eine neue Firma für die Entwicklung weiterer digitaler Produkte. Dabei ist der schwedische Erfinder und Geschäftspartner Alex Breton beteiligt. Der e-Mark wird dennoch zum Großteil in Wels und teilweise in Tschechien hergestellt.
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