ProctyClean: Zahnbürste für den Po
 
ProctyClean

Mit ambitionierten Zielen nimmt sich das Wiener Start-up ProctyClean mit seinem Intimpflegestift dem Tabu-Thema Analhygiene an.

Vaginale und anale Themen aus der Tabu-Zone zu holen, das ist das Anliegen des Wiener Start-ups ProctyClean, denn die Pflege dieser Intimbereiche ist unerlässlich. Dazu hat das Unternehmen das gleichnamige Produkt ProctyClean entwickelt, eine Art Zahnbürste für den Po. Das Intimpflege-Set ist eine innovative Methode zur gründlichen Analreinigung, mit der Stuhlreste effizient entfernt und Entzündungen, Schmerzen und viele weitere Beschwerden der Analregion wie Hämorrhoiden, Analfissuren, Marisken oder Jucken am After, die häufig durch fehlende oder falsch durchgeführte Analhygiene entstehen, vermindert oder gar vermieden werden.

Noch nie wurde so viel über Sauberkeit berichtet, wie in den vergangenen Monaten. Intimpflege wurde zudem zum "Wellness-Trend" für die nächsten Monate auserkoren, so das Trendforschungsinstitut WGSN. Und genau in diesen Trend soll ProctyClean einzahlen. Die Wirkung des patentierten Intimpflegestifts wurde über eine Pilot-Studie bestätigt, heißt es in einer Aussendung. 69 Probanden, die das Produkt mindestens zwei Monate anwendeten (Durchschnitt 4,8 Monate), berichten von einer objektiven Verbesserung der Beschwerdesymptomatik. Es kam zu einer statistisch signifikanten Reduktion von Afterjucken, -nässen und -brennen. 

Das Wiener Start-up wurde am 1. Jänner 2020 gegründet und die Expertise während des Lockdowns ausgebaut. Nach eigenen Angaben hat sich der Umsatz bis August verfünffacht. Österreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien werden bereits von Wien aus bedient. Nun will man auch in Frankreich, den Niederlanden und Polen durchstarten.
Generell wird der Intimpflege-Branche ein großes Wachstum vorhergesagt –  im Jahr 2026 soll er in Deutschland und Österreich einen Wert von über 33 Milliarden Euro erreichen.



www.proctyclean.net/de-at

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Analhygiene
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